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In seinem neuen Tweet sagt Ripple-CEO Brad Garlinghouse, dass das Versenden von Zahlungen so einfach wie E-Mails sein sollte.

Seine Bemerkung bezog sich auf die Ankündigung des in San Francisco ansässigen Blockkettengiganten, die Open Payments Coalition anzuführen.

Ein universelles Zahlungs-ID-System

Das neu gegründete Bündnis von Ripple hat bereits mehr als 40 Partner, zu denen so große Namen wie Bitcoin Evolution, BitGo, Brave, Huobi und Blockchain.com gehören.

Sie alle werden an PayID arbeiten, einem offenen Zahlungsnetzwerk, das den Geldtransfer so einfach machen soll wie das Versenden von Informationen im Internet.

Durch die Schaffung einer ID, die wie ein Domainname aussehen wird, können die Nutzer des neuen Dienstes sowohl Fiat- als auch Krypto-Transaktionen empfangen.

Ripple hat PayID auch in RippleNet, das globale Netzwerk von mehr als 300 Institutionen, integriert, um den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu verbessern, der bisher der Hauptschwerpunkt des Unternehmens blieb.

Es ist PayID oder Waage

 

Trotz der Anziehungskraft einiger großer Krypto-Währungsfirmen bleibt jedoch abzuwarten, ob Mainstream-Zahlungsanbieter wie Square und Venmo schließlich an Bord kommen werden.

Das Open-Source-Protokoll könnte es für sie schwieriger machen, ihre Kunden an sich zu binden, da sie leicht zu besseren Alternativen wechseln könnten.

Ripple-Vorstand Ethan Beard sagte Fortune, dass die oben genannten Unternehmen PayID als Absicherung gegen geschlossene Netzwerke wie Libra und Alipay einsetzen könnten.

„Facebook und [der chinesische Zahlungsgigant] AliPay wollen geschlossene, proprietäre Netzwerke schaffen. Selbst jemand, der so groß ist wie PayPal, sollte vorsichtig sein. „